»Mitgsunga!« – Unser Lied des Monats

Wir stellen Euch hier jedes Monat ein Liedblatt mit bekannten und neu entdeckten Volksliedern zur Verfügung.

Ihr könnt das Notenblatt als PDF herunterladen und auch direkt anschauen oder ausdrucken. In der »zwiefach« werdet Ihr so manches Notenblatt neben vielen anderen Liedern und Stücken finden. Damit Ihr die Lieder schnell lernen und selber singen könnt, wird BR HEIMAT Aufnahmen von namhaften Sängern aus Bayern und drumherum aus dem großartigen Schallarchiv des Bayerischen Rundfunks senden. Hier könnt Ihr einzelne Aufnahmen nachhören, so dass Ihr im Handumdrehen mitsingen könnt. – Natürlich darf jeder seine eigene Version des jeweiligen Liedes entwickeln – Volksmusik ist schließlich lebendig!

»zwiefach« wünscht Euch viel Spaß dabei!


Lied des Monats:

Nr. Monat/AusgabeSortiericon Unser Lied Beschreibung Datei anhören
#14 August 2018 »Da Summa is umma«

Dieses Lied für den Spätsommer ist in Bayern und Österreich in verschiedenen Varianten verbreitet. Es ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#13 Juli 2018 »Renzlesjodler«

Diesen Jodler gibt es in verschiedenen Varianten. »Renzle« ist im Allgäu ein alter Begriff für einen Vierzeiler. Gewährsleute sangen der Liedsammlerin Dagmar Held diesen Jodler in Kombination mit einem Renzle vor: Einer fängt mit dem Jodler an und dann wird gleichzeitig ein Renzle dazu bzw. dagegen gesungen. Loni Kuisle (*1949) aus Bad Oberdorf kennt den Renzlesjodler in der Fassung, wie er hier abgedruckt ist – nur als Jodler ohne Renzle. Vom Renzle ist also nur noch der Name übriggeblieben. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#12 Juni 2018 »I hab scho drei Summa«

Dieses Lied wurde von Wastl Fanderl in seinen Liederbögen unter der Nummer 98 veröffentlicht. Er hat es wohl aus der Sammlung auserlesener Gebirgslieder, 1839 von Ulrich Halbreiter herausgegeben, gefunden. Fanderl hat das Lied nicht nur dreistimmig gesetzt, sondern es auch deutlich gekürzt. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#11 Mai 2018 »An Sprung übas Wasserl«

An Sprung übas Wasserl: Pauli Kiem veröffentlichte dieses Lied 1934 in seiner Sammlung Oberbayrischer Volkslieder. Als Quelle gab er an: »Vorgesungen von Treichl und Vögele bei der Familie Thoma, Riedering bei Rosenheim, 7.6.1932«. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#10 April 2018 »Jetzt kimmt des schö Fruahjahr«

Dieses Lied wurde 1926 in Wien von Curt in Sing‘ mar oans! Salzburgische Volksweisen. Volkslieder, Jodler, Juchezer und Rufe aus der Sammlung Otto Denggs und getreu nach der Volksüberlieferung herausgegeben mit dem Hinweis »Aus dem Pinzgau« publiziert. Aper werden bedeutet schneefrei werden, Hoadach ist im Pinzgau der mundartliche Begriff für Heidekraut. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#9 März 2018 »Fangt scho ’s Apern å«

Die Melodie dieses Frühjahrliedes stammt von Willi Kraus (1914–1969) aus Raisting. Apern bedeutet tauen bzw. schneefrei werden, der Schildhahn wird auch als Spielhahn oder Auerhahn bezeichnet und der Giassavogl ist der Grünspecht. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#8 Februar 2018 »Wia lustig is’s im Winter«

Dieses Lied wurde im Wechselgebiet/Niederösterreich aufgezeichnet und 1911 in Josef Pommers Flugschriften und Liederhefte, Heft 4, Nr. 44 publiziert. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#7 Januar 2018 »Adam und Eva«

Dieses Couplet hat in vielen unterschiedlichen Varianten in ganz Bayern Verbreitung gefunden. Mit seinem augenzwinkernden Inhalt eignet es sich zu allen möglichen Anlässen, besonders natürlich auch im Fasching. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#6 Dezember 2017 »Still, o Himmel, still, o Erden«

Dieses weihnachtliche Lied findet sich im Liederbuch Volksthümliche Weihnachtlieder von August Hartmann und Hyacinth Abele (Leipzig 1884). Es wurde ursprünglich mit sieben Strophen in der Wildschönau im Bezirk Kufstein aufgezeichnet. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.

#5 November 2017 »’s letzte Blaadl«

Der Text dieses Liedes stammt vom bairischen Mundartschriftsteller Max Dingler (1883–1961), die Melodie dazu hat Willi Kraus (1914–1969) für seine Raistinger Gesangsgruppen ersonnen. Das Lied wurde 1993 vom Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern in der Publikation »Da Summa is uma« Lieder vom Herbst im dreistimmigen Satz veröffentlicht. Das Lied ist GEMA-frei und kann jederzeit ohne Genehmigung öffentlich aufgeführt werden.